Müttermeditationen: Mitten in der Nacht stillen

“Ich erinnere mich sogar daran, dass mich ein Glücksgefühl durchströmte, als ich um zwei Uhr morgens aufstand, weil das Baby hungrig war, denn ich sehnte mich danach wieder einen Blick darauf werfen zu können.” (Margaret Drabble)

Leitsatz: ich werde diese Augenblicke genießen

Ich weiß nicht, ob es vielleicht an den (fehlenden) Hormonen lag, dass ich nicht so empfunden habe, aber ich war froh, als der kleine Mann mich bzw. uns hat durchschlafen lassen.  Im Text wird davon gesprochen, dass diese Momente sehr intim zwischen Mutter und Kind seien, wenn die Mutter in vollkommener Stille das Kind wiegt und liebkost. In einer anderen Zeitschrift wurde beschrieben, wie man es genießen sollte den Mond und die Sterne zu betrachten.

Ich kann mich daran erinnern, dass letztes Jahr im Winter schon sehr früh Schnee gefallen ist und es bis weit in den Januar hinein immer wieder geschneit hat. Wir hatten also entweder Schnee auf den schrägen Dachflächenfenstern, bei den gerade stehenden Fenstern waren die Rolladen unten, oder der Himmel war bedeckt.  War wohl nix mit Mond und Sterne gucken. Als es endlich Frühling wurde, hat unser Krümel durchgeschlafen.

Interessanterweise habe ich jedoch auch von keiner anderen Mutter gehört, dass es ihr so ergangen ist, wie oben beschrieben. Die meisten erzählten, dass sie ihre Babys zu sich ins Bett genommen haben, dann ist zuerst die Mutter eingeschlafen, danach das Kind, und als beide wieder wach wurden, konnte man nahtlos dort anknüpfen, wo man aufgehört hat.

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