Kleine Blogpause
12 Jan 2012 2 Kommentare
Ich habe eine kleine Pause vom Bloggen gebraucht, da mich ein Erlebnis am 2. Weihnachtstag sehr nachdenklich gestimmt hat. In unserem Umfeld gibt es eine Familie, mit der hätte uns fast so etwas wie Freundschaft verbunden. Doch gerade in den letzten 3 Jahren war unsere Beziehung geprägt von Lästereien, Hochnäsigkeit, Arroganz Eifersüchteleien, Verletzungen bis hin zum Vertrauensbruch. Außerdem hat man mehr und mehr versucht, uns für dumm zu verkaufen, und wir hatten den Eindruck nach ihrer Pfeife tanzen zu müssen. Nicht, dass wir uns falsch verstehen: sie hatten auch mal ihre guten Seiten!
Wir haben normalerweise an den Geburtstagen der Kinder und an Weihnachten immer kleine Geschenke für die Kinder gehabt. Doch dieses Jahr war es mit dieser Familie kein Weihnachten, sondern höchstens ein „Geschenkeaustauschtag“. Der Vater der Familie schellte kurz an und meinte, er wolle nur das Geschenk für unseren Krümel abgeben. Also gab ich ihm die Geschenke für seine Kinder. Das war’s! Das war Weihnachten? Kein „Wie geht’s“? „Was machen die Kinder?“ Kein Interesse füreinander zu haben? Nur ein Austausch der Geschenke? Na danke, darauf kann ich verzichten.
In mir gärte es. Ich wollte so nicht weitermachen. Das war nicht echt. Mit ihnen reden kann man nicht. Sie sind überzeugt, das Maß aller Dinge zu sein. Wenn man hört, wie verachtend sie über andere Menschen sprechen, wird einem ganz anders. Außerdem habe ich damals nach dem Vertrauensbruch ein klärendes Gespräch gesucht. Das Ergebnis war: Flucht.
Dann dachte ich daran, alles mal zusammenfassen auf mein Blog aufzuschreiben. Dafür habe ich ihn ja. Doch dann steht es hier für immer und ewig im Internet, damit es nicht ruhen kann, damit ich immer und immer wieder alles nachlesen kann und mich immer wieder aufs Neue ärgere. Das ist auch nicht Sinn und Zweck der Sache.
Also habe ich mir nur einen einzigen „guten“ (?) Vorsatz für dieses Jahr genommen: ich möchte den Kontakt einschlafen lassen. Es wird sowieso immer weniger, wir telefonieren kaum noch und man läuft sich immer seltener über den Weg. Im Grunde ist es ein trauriger Vorsatz, aber ich denke, für uns – und vor allem für Krümel! – ist es der beste Weg.
So genug gejammert – jetzt gucken wir positiv ins neue Jahr und lassen uns überraschen, was noch auf uns zu kommt!


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